Wie Sie mit einer Lobkultur Loyalität aufbauen

Nichts gesagt ist Lob genug? Es reicht doch, wenn man selber weiß, dass man gute Arbeit macht? Viele Arbeitnehmer sehen sich in ihrem Job mit dieser Führungskultur konfrontiert. Und wer sich darin wiederfindet, sagt sich vielleicht: „Ich mache ja gerne ein bisschen mehr als nötig. Aber es wäre echt fantastisch, wenn ich dafür mal hören würde: ,Gut gemacht!’“ Doch in den meisten Fällen kommt einfach: nix.

 

Dass die öffentlich geäußerte Anerkennung zu kurz kommt, ist ein weit verbreitetes Phänomen. Sie wird im Führungsalltag einfach nicht wichtig genug genommen. Doch wenn ich aus meiner ‚loyalen Brille’ einmal draufschaue, frage ich mich: Warum? Es könnte doch so einfach sein, seine Mitarbeiter mit wenigen Worten aufzubauen, in ihrer Leistung zu bestätigen und durch das positive Feedback auch nochmals anzutriggern. Denken Chefinnen und Chefs wirklich, man würde sich nach einem Lob ausruhen? Ich glaube nicht.

 

Sehen oder spüren Sie Frust in Ihren Reihen?

 

Fehlende Anerkennung und mangelnde Wertschätzung frustrieren Menschen, unabhängig von der sonstigen Arbeitsumgebung. Lassen Sie sich auf der Zunge zergehen, wie einfach Sie mit etwas mehr Lob für mehr Wohlgefühl Ihrer Mitarbeiter und auch für mehr Motivation sorgen könnten. Wie schnell Sie die möglicherweise schon deprimierende Stimmung aufhellen könnten? Dabei geht es nicht um das Weglassen von Kritik, sondern um das Einbetten konstuktiver Vorschläge in eine wohlwollende, zugetane Atmosphäre.

 

Strategien sind schön. So kennen Viele heute die Schonverpackung von Kritik in positive Äußerungen vor und nach dem Hauptsatz. Die Sandwich-Methode. Doch leider wirkt die nicht mehr, weil sie schnell durchschaubar ist und damit berechenbar und manipulativ wirkt. Ehrliches Verhalten ist meiner Meinung nach immer noch die beste Wahl. Denn genauso, wie Sie nicht alle Nöte von Mitarbeitern fühlen und erahnen können, so ist es umgekehrt auch bei Ihren Mitarbeitern. Sie können Ihnen nicht in den Kopf gucken. Mit offenen Fragen sind schon manche Überraschungen im Gespräch aufgekommen, die keine von beiden Seiten vorhergesehen hätte. Kurzum braucht es mehr Kommunikation: Wie in jeder Beziehung ist auch in der Mitarbeiterführung die offene Kommunikation das Mittel der Wahl für besseres Verständnis, nahtlose Zusammenarbeit und rentable Ergebnisse. Für die Arbeitszufriedenheit schaffen Lob und eine gelebte Vertrauenskultur eindeutig Win-win!

 

Außerdem kommt die loyale Haltung zu Ihnen zurück: Wenn Sie das Bedürfnis haben, selbst öfter gelobt zu werden, können Sie durch positive Bestätigungen der Arbeit Ihrer Teammitglieder ein Bumerang-Verhalten initiieren. Und zuletzt: Wer gute Arbeit macht, sollte auch selbst davon reden, um von anderen in Zusammenhang mit der Leistung wahrgenommen werden. Das kann man ruhig mal kundtun und damit ein Verhalten prägen, das andere Mitarbeiter übernehmen können.

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